
Die entscheidung nach seattle zu fahren war recht kurzfristig. montag abend gabs den vorschlag, mittwoch morgen fuhr der bus...die story:
montag abend, 19 uhr. es gab abendessen. ich war mir siegessicher, nach dem essen den kampf gegen das wachsein zu gewinnen und mich schon gegen 8 uhr hinzulegen, damit ich noch ein bisschen schlaf abbekomme, bevor ich um 1.50 am morgen aufstehen musste um den bus zur pacific central station (busbahnhof) zu kriegen. gesagt, nicht getan. dauernd wach gewesen, langeweile, facebook, usw. letztendlich war das uhrlaeuten um 1.15 uhr das letzte was ich vor dem wecker hoehrte.
um 2.30 fuhr der nachtbus, um 3.00 traf ich mich mit holger vorm bahnhof und wir mussten mit offenen muendern und grossem entsetzten feststellen, dass dieser bis 5 uhr morgens geschlossen war. also schnell ein paar zeitungen geschnappt, ne trockene bank gesucht und hingehauen. holger musste geweckt werden, ich konnt nicht schlafen, mal wieder. um 5.50 war greyhound abfahrt, um 10 uhr kamen wir in seattle an nachdem wir die zolltortur uberstanden hatten.
zuerst suchten wir eine touri-info und wechselten geld. dann gingen wir zum public market, einem ziemlich beruehmten markt in der naehe des wassers. skurile sachen gabs zu kaufen und auch eine weltberuehmte fisch-wurf-show durften wir geniessen, kam uns irgendwie strange vor.
am nachmittag trafen wir dann lori, die uns zu jacks praxis fuhr und uns mit dem auto die stadt und die university of wahsington state zeigte. krasser campus und ziemlich viele einrichtungen fuer studenten, vor allem sportmaessig. zuhause angekommen traf ich dann noch paige, alissa und dana. laura ich kann verstehen wieso es dir gefallen hat, die familie ist echt richtig nett und witzig. sind noch in kirkland pizza essen gegangen und konnten uns gegen eine einladung, welche mir sehr unangenehm war, nicht wehren. aber die revanche wurde versprochen! da gibts fuer die kein drumrum!
nach einer nacht in laura's ex-austauschzimmer verliessen wir um 9 das haus, verabschiedeten uns auch von jacke, dem hund (energiebuendel) und wurden von lori nach downtown gefahren, wo wir zuerst aufs space needle hoch sind, nem schoenen aussichtspunkt. leider war das wetter nicht zuuuu gut, aber die sicht auf die stadt war geil.
danach noch schnell einen 1$ hotdog bei 7 11 verputzt und gingen dann in die weltberuehmte und kritisierte koerperausstellung Bodies - The Exhibition. ist schon ziemlich krass, vor allem weil des alles echte menschen wahren. richtig interessant und vielleicht nicht fuer jedermann waren in chemikalien eingelegte fetusse (?), vor welchen extra gewarnt wurde. nach etwa 1h faszinierendem umschauen machten wir uns auf in subway um mal die amerikanische kultur kennen zu lernen^^ war gewagt, aber wir bereuten nichts. danach gings nach chinatown und an der waterfront zurueck, von welcher wir spaeter den greyhoundbus suchten und heimfuhren. schlussendlich kamen wir 11 uhr an und ich gewann bei mcdonalds noch ne kleine pommes! kroenender abschluss.
ab montag kann ich hoffentlich bei ivo als "baustellenputzer" arbeiten bis die ski saison los geht.
gruss!
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